In einem Fahrzeug findet man auch immer ein so genanntes Bordnetz. Dieses besteht dabei aus unterschiedlichen Bestandteilen. Dazu gehören ein Energiespeicher, ein Stromerzeuger und die Verbraucher. Als Energiespeicher wird hierbei zumeist die Batterie verwendet, der Stromerzeuger ist oft der Generator. Alle diese Komponenten müssen nun miteinander verbunden werden. Dies geschieht über elektrisch leitende Elemente, also Kabel. Wie die Verkabelung dabei aufgebaut ist, hat einen Einfluss auf die Spannung und den Ladezustand der Batterie. Für die Zukunft werden schon Bordnetze geplant, die über zwei Batterien verfügen. Die eine ist für das Starten verantwortlich, die andere versorgt die Verbraucher mit dem benötigten Strom. Letztere muss dabei natürlich deutlich geringere Ströme transportieren, so dass man ein solches Bordnetz dann als Zwei-Batterie-Bordnetz bezeichnet. Dabei müssen die beiden Netze voneinander getrennt werden, um einen Spannungseinbruch beim Starten zu verhindern. Diese Trennung übernimmt dabei das Motorsteuergerät.
Weiterhin wird es in Zukunft wohl keine 12-V-Bordnetze mehr geben, sondern wird man diese eher durch 42-V-Bordnetze ersetzen. Bei solchen Bordnetzen werden dann sicher auch Startergeneratoren eingesetzt werden. Diese vereinigen den Generator und den Starter in einer einzigen Maschine.