Downsizing
Downsizing
Weiterhin ist der Drehmoment bei Motoren mit kleinerem Hubraum niedriger. Speziell bei niedrigen Drehzahlen führt dieser geringere Drehmoment zur Verschlechterung der dynamischen Eigenschaften des Fahrzeuges. Zu diesen dynamischen Eigenschaften zählt zum Beispiel auch die Elastizität. Um diese verschlechterten Dynamikeigenschaften auszugleichen, wurden die Downsizing-Verfahren entwickelt. Diese orientieren sich dabei unter anderem an der Verringerung des Verbrauchs und des eingesetzten CO2, an der Verringerung des Gewichtes im Vergleich zu einem Motor, mit gleicher Leistung aber größerem Hubraum, an der Leistungsgleichheit durch Erhöhung des Mitteldruckes oder an dem Ausgleich der Drehmomentschwäche zum Beispiel durch Aufladung, um nur einige der wichtigsten Orientierungspunkte zu nennen.
Um diese Ziele zu erreichen, gibt es beispielsweise beim Ottomotor verschiedene Möglichkeiten: Die Aufladung ist eine Möglichkeit. Dabei muss allerdings verstärkt darauf geachtet werden, dass das dynamische Verhalten im unteren Drehzahlbereich verbessert wird. Dafür wird häufig der elektrisch unterstützte Abgasturbolader oder der e-Booster eingesetzt. Aber auch die mechanische Aufladung kann hierbei zum gewünschten Ergebnis führen. Weiterhin ist es möglich einen voll variablen Ventiltrieb einzusetzen. Ein variables Verdichtungsverhältnis beim Ottomotor ist eine weitere sinnvolle Möglichkeit, die dynamischen Kräfte von Motoren mit kleinerem Hubraum zu verbessern. Eine Impulsaufladung bei einem Lufttaktventil steht hier ebenso zur Auswahl.
Weitere Begriffe mit D
Direkteinspritzung
Drehmoment
Drossel
Dacia
Daihatsu
Dekompressionsbremse
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