Gaspendlung
Gaspendlung
Ein Gaspendelsystem wird benötigt, um flüchtige, organische Verbindungen zu reduzieren. Es gewissermaßen eine Einrichtung, die zum Tanken gebraucht wird. Das Ganze kommt zum Einsatz, wenn Kraftstoffe an Tankstellen aufgeteilt oder gelagert werden. Wenn ein Ottokraftstoff umgefüllt wird in beispielsweise einen Lagertank, wird ein Anteil vom Kraftstoff-Luft-Gemische verdrängt. Dies geschieht aufgrund einer Rückführungsvorrichtung. Der Teil des Gemischs, der sich über dem Ottokraftstoff befindet gelangt dadurch zurück in den Tankkraftwagen. Der gesamte Vorgang trägt maßgeblich dazu bei, dass Kohlenwasserstoffemissionen in hohem Maße vermieden und vermindert werden. Ein Tankkraftwagen darf einen Kraftstoff nur mit Hilfe der Schwerkraft in einen Lagertank füllen. Pumpen, die von einem Motor angetrieben werden sind bei diesem Vorgang per Gesetz verboten. In einem Lagertank entstehen Kraftstoffdämpfe, die nicht angenommen werden. Deshalb werden diese mittels einen zweiten Leitung, die Pendelleitung genannt wird, zurück in den Tank vom Tankkraftwagen geleitet. Es gibt in Deutschland genaue gesetzliche Regelungen zum Betrieb eines Gaspendelsystems. Festgehalten sind diese in der 20. Verordnung zur Durchführung des Bundes Immissionsschutzgesetzes.
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