Kotflügel

Kotflügel

Der Kotflügel am Auto bezeichnet einen bestimmten Teil der Karosserie. Der Begriff existiert nicht erst, seit es Autos gibt. Er ist bereits sehr alt und entstand lange vor dem Zeitalter der Pkws. Bei einer Kutsche diente der Kotflügel als Schutz für und vor den Reifen. Er ist eine Zusammensetzung aus dem Wort Kot und Flügel. Kot ist die ursprüngliche Bezeichnung für Dreck und Unrat. Die Abdeckungen der Kutschenräder hatten meist eine geschwungene Form und sahen den Flügeln der Vögel ähnlich. Damit der Unrat von den Pferden beim Fahren auf der Straße nicht in die Kutsche geschleudert wurde, installierte man die Kotflügel. Heutzutage haben die Kotflügel dieselbe Funktion. Sie sind über den Rädern angebracht und sollen auch die Räder ausreichend vor Witterungen oder Fremdeinwirkungen schützen. Doch der Reifen soll mit den Kotflügeln nicht nur von außen geschützt werden. Auch müssen die Passanten oder anderen Verkehrsteilnehmer auf der Straße vor freistehenden Reifen beziehungsweise vor dem Dreck, der rausgeschleudert wird, geschützt werden. Beim Fahren wird die Sicht erheblich verschlechtert, wenn der Vordermann Nässe und Dreck gegen die Windschutzscheibe schleudert. Kotflügel müssen nach dem deutschen Kraftfahrzeugrecht angebracht sein, damit der Wagen fahren darf. Sie stellen damit also wichtige Autoteile dar. Beim TÜV werden sie genauso überprüft und getestet wie andere Karosserieteile, da sie wesentlich zur Fahrsicherheit beitragen.

 




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