(N)Ostalgie: Von Barkas, Ural und Co.

09.08.08 - 17:20 Uhr | Allgemein

Wartburg, Lada, Ural, Barkas: Ostdeutschen werden die Marken sicher (noch) etwas sagen und zu sehen sind diese Autos, die noch vor 20 Jahren das DDR-Straßenbild beherrschten, auch wieder – in einem kleinen Dorf in der sachsen-anhaltinischen Altmark namens Beuster.

Viele Ostalgie-Vehikel erwarten auf einem Gelände, das ehemals der LPG (Landwirtschaftliche Produktions-Genossenschaft) gehörte, den Besucher und versetzen diesen 20 und mehr Jahre zurück.

So gibt es den legendären Barkas, den typischen Kleinwagen der DDR zu sehen, ebenso wie einen Lada 1500 der damaligen Ordnungshüter, der Volkspolizei. Dank Ralf von Hagen können hier an die 80 Modelle ehemaliger DDR- und Ostblock-Automobilkunst gesichtet werden: vom Moped SR2 bis hin zu einem Lastwagen Marke Ural der ehemaligen Roten Armee.

Stolz ist von Hagen vor allem darauf, dass die meisten seiner Stücke, die im „Blaulichtmuseum“ bestaunt werden können, sogar noch fahrbereit sind. Neben Autos aus DDR- und Sowjet-Produktion sind auch andere technische „Errungenschaften“ der DDR wie Radios und Fernseher zu sehen und selbst ein alter DDR-Laden mit Tempo-Erbsen und Action-Haarspray ist zu besichtigen.

Stolz der Sammlung dürfte aber neben einem Barkas vom Rettungsdienst, der im Film „Good Bye Lenin“ mitspielen durfte, die Limousine Marke „Tschaika“ mit 195 PS sein, die in den 60er und 70er Jahren die Staatskarosse stellte.

Artikel aus dem Auto Ratgeber:

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