Wirtschaftskrise: Hilferuf von Opel
Nach dem Hilferuf der Banken, hervorgerufen durch kostspielige Fehlspekulationen und weltweiter Wirtschaftskrise bittet jetzt auch der erste deutsche Automobilhersteller offiziell um staatliche Hilfe: Opel steckt tief in der Wirtschaftskrise und das, weil vor allem der US-Mutterkonzern General Motors böse angeschlagen ist.
Aber: General Motors will – oder muss – schlappe 750 Millionen Euro sparen und das allein in Europa. Zwar soll es keinen Stellenabbau geben, derzeit unbesetzte Arbeitsplätze sollen jedoch unbesetzt bleiben und auch im Bereich Ausbildung will man zurückschrauben. Die Opel-Werke in Rüsselsheim, Kaiserslautern, Bochum und Eisenach sollen aber sicher sein.
Um Hilfe zu bekommen, wandte man sich jetzt an den Bund, bekam zunächst aber eine Abfuhr. Doch wolle man in Rüsselsheim keinen Kredit wie die Banken und kämpfe auch nicht gegen eine drohende Zahlungsunfähigkeit, Opel will von Merkel & Co. nur Sicherheiten in Form einer Bürgschaft. Mittlerweile lenkte der Bund ein und ist zu Gesprächen bereit – zusammen mit den Ländern.
Wie man unken hört, sollen auch bald andere Automobilhersteller um Hilfe bitten. Zudem berichtet die BILD, dass über dem ersten Automobilzulieferer der Pleitegeier kreist: bei „Gimotive“ droht der Verlust von 1.000 Arbeitsplätzen!
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