Automarkt II: Die nackten Zahlen
Hatten wir von im-auto.de bereits gestern von der schwierigen Wirtschaftslage der (deutschen) Automobilbauer auf der Welt gesprochen, liegen jetzt ganz konkrete Zahlen vor – und die sehen tatsächlich noch weitaus schlimmer aus, als unser Artikel gestern vermuten ließ!
Tatsächlich verkauften die Schwaben im Ami-Land nur noch 1.493 Fahrzeuge, was allerdings auch kein Wunder ist, kommt die derzeitige Finanzkrise doch direkt aus den USA. Ebenfalls betroffen sind die anderen deutschen (Edel)Hersteller: Mercedes etwa büßte – ebenfalls allein auf dem US-Markt – 29,9 Prozent an und setzte nur noch 15.991 Modelle mit dem berühmten Stern im Kühlergrill ab.
Etwas „besser“, wenn auch ebenfalls recht dramatisch erging es Mercedes-Erzfeind BMW aus München: hier brach der Absatz von Neufahrzeugen um 26,8 Prozent ein, womit man allerdings auch nur einen winzigkleinen Tick besser als bei den schwäbischen Sternenkriegern dasteht.
Wirklich rosig schaut damit die Zukunft der Autobranche nicht aus und die ersten Auswirkungen sieht man derzeit schon: Meldungen über Kurzarbeit, Zwangsurlaub, Produktionsstopp und Entlassungen von Zeitarbeitern sind mittlerweile normal – traurig, aber wahr…
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Aus dem Lexikon: Gleichstrommotor Gaspendlung Fiat Niederdruckguss Oxidationskonverter