Absatzmarkt III – Die „deutschen“ Zahlen

03.12.08 - 01:36 Uhr | Markt + Marketing

Haben die deutschen Automobilbauer weltweit und vor allem in den USA mit geradezu dramatischen Absatzeinbrüchen zu kämpfen, sieht es hier im eigenen Land noch weitaus schlimmer aus. Wer die Wörter Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch nicht wahrhaben will, sollte sich einmal diese Zahlen anschauen!

In nackten Zahlen ausgedrückt ist der Absatz von Neufahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland nach zwei Prozent im September und acht Prozent November jetzt sogar mit 18(!) Prozent im November 2008 im gleich zweistelligen Bereich eingebrochen. Tatsächlich ist der November 2008 damit der schwächste Monat seit November 1989, also seit ganzen 19 Jahren!

Konkret wurden im letzten November nur noch 233.800 Neu-Fahrzeuge zugelassen, was 17,8 Prozent weniger sind als noch ein Monat zuvor, wie das KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) offiziell bekannt gegeben hat. Und: betroffen sind dabei alle Hersteller, welche auf den deutschen Markt vertreten sind.

Deutscher „Spitzenreiter“ dabei ist Opel: in Rüsselsheim musste man gleich ein Minus von 36 Prozent einstecken und das allein gegenüber dem Vormonat. Aber auch die anderen Hersteller müssen derzeit bluten: VW, immerhin Marktführer in Deutschland, büßte 18,6 Prozent ein, BMW sogar 21 Prozent. Noch schlimmer als Opel erwischte es allerdings Weltmarktführer Toyota: bei den Japanern beträgt das Minus allein in Deutschland 39 Prozent!

Artikel aus dem Auto Ratgeber:

Aus dem Lexikon: Drossel  Mini  Abgas  Brennraumtemperatur  Oxidation 



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