Nach Honda-Ausstieg: Angst in der F1
Kaum hat Honda – vollkommen überraschend – seinen sofortigen Ausstieg aus der Königsklasse Formel 1 bekannt gegeben, geht die Angst in der Formel 1 um. Schuld an der derzeitigen Misere ist natürlich die weltweite Wirtschaftskrise, die gleich nach den Banken die Automobilbranche erfasste – und die Formel 1!
Grund genug, einen knallharten Sparkurs einzuschlagen und allein das eingestampfte F1-Projekt spart den Japanern schlappe 390 Millionen Euro pro Jahr. Der Schock über den Verlust eines global operierenden Hersteller schürt die Angst: wie geht es mit der Formel 1 in der Wirtschaftskrise weiter?
Die Deutschen jedenfalls bleiben: BMW und Weltmeister Mercedes bekennen sich ganz klar zur Formel 1 – trotz Finanzkrise und Umsatzeinbrüchen wie bei Konkurrent Honda. Auch Toyota, Arbeitgeber von Timo Glock will weiterfahren und ab 2009 die japanische Flagge allein hochhalten.
Und der Rest? Schwer zu sagen und nur zu raten! Ferrari? An einen Ausstieg ist kaum zu denken, die Roten sind seit Anfang an dabei. Renault? Sehr schwierig, die Franzosen kamen erst letzte Saison wieder halbwegs an ihre Weltmeistertage ran. Williams steckt schwer in der Schuldenkrise, Force India dagegen gehört einem indischen Milliardär, ebenso wie die zwei Red-Bull-Teams…
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