Daimler will massiv am Personal sparen
Die Daimler AG muss Kosten sparen - auf Grund der aktuellen Absatz- und Finanzkrise in diesem Jahr umso verständlicher. Wie nun bekannt wurde, sollen rund zwei Milliarden Euro beim Personal eingespart werden. Die Mitarbeiter müssen dennoch nicht um ihre Jobs bangen.
Wie Konzernchef Dr. Dieter Zetsche gestern ankündigte, soll es vor allem Einschnitte bei den Gehältern und der Arbeitszeit geben. Demnach soll die wöchentliche Arbeitszeit für 73.000 Mitarbeiter in Verwaltung, Vertrieb, Einkauf sowie Forschung und Entwicklung um bis zu fünf Stunden verkürzt werden (30 statt 35 Stunden). Dies bedeutet Lohneinbußen von bis zu 14 Prozent.
Ebenso soll es Veränderungen bei den 68.000 Mitarbeitern in den deutschen Pkw- und Lkw-Werken, die in Kurzarbeit sind, geben. Daimer plant, weniger Zuschuss zum Kurzarbeitergeld bezahlen. Außerdem sollen Urlaubs- und Weihnachtsgeld reduziert werden und auch die Erfolgsbeteiligung für das Jahr 2008 soll nicht ausbezahlt werden. Darüber hinaus soll die für Mai geplante Gehaltserhöhung von 2,1 Prozent auf Ende des Jahres verschoben werden.
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