Staat verdient 180 Millionen Euro an Rasern

12.08.09 - 10:41 Uhr | Verkehr

Das Rasen egal ob inner- oder außerorts nicht gerade billig ist weiß wohl jeder, speziell jene, die schon einmal erwischt wurden. Just zum Jahresanfang 2009 wurden die Bußgelder in Deutschland noch einmal deutlich verschärft – dabei hat Papa Staat allein in 2008 ganze 180 Millionen Euro eingenommen!

Allein Raser brachten dem Staat 180 Millionen Euro Bußgelder ein, ohne das weitere Buß- und Verordnungsgelder beispielsweise wegen Falsch Parkens oder sonstiger Verkehrsdelikte bereits in diese „Rechnung“ einfließen. Interessant: die großen und reichsten Bundesländer waren dabei die „fleißigsten“ Raser – und mussten damit am meisten blechen!

Auf Rang eins der Raser-Charts liegt laut der BILD Nordrhein-Westfalen, wo die Autofahrer zusammen allein fast 41 Millionen Euro (von 180 Millionen) löhnen mussten. Bayern auf Platz zwei zahlt schon deutlich weniger, aber immer noch über 26 Millionen Euro. Platz drei und vier gehen an Niedersachen mit etwas mehr als 25 Millionen und Baden-Württemberg mit knapp 20 Millionen.

Auf dem letzten und 16. Platz liegt – ebenfalls interessant – keiner der drei kleinen Stadtstaaten (Berlin, Bremen, Hamburg), sondern das Saarland. Die Saarländer scheinen sich tatsächlich an die Geschwindigkeit zu halten und löhnten 2008 nur 1,3 Millionen Euro wegen zu schnellen Fahrens. Die Stadtstaaten hingegen belegen die Ränge 13 (Hamburg, 2,6 Millionen), 14 (Berlin, 2,3 Millionen) und 15 (Bremen, 2,0 Millionen)…

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