Achtung Handy: Bußgelder klettern EU-weit

16.08.09 - 10:31 Uhr | Verkehr

Wer bisher dachte, dass nur in Deutschland ein Handy-Verbot beim Fahren eines Autos gilt, irrt gewaltig. Denn tatsächlich ist das Telefonieren mit dem Handy in vielen Staaten der Europäischen Union verboten und wird teils mit drastischen Strafen geahndet. Nun klettern die Bußgelder sogar noch höher – europaweit!

Die einzigen EU-Länder, wo (bisher) kein Handy-Verbot gilt, sind denn tatsächlich nur Schweden und Serbien, doch selbst hier wird das Telefonieren geahndet, wenn der „Handy-Fahrer“ in einen Unfall schlittert oder auch nur eine unsichere Fahrweise zeigt. In Deutschland selbst wird das Telefonieren mit dem Handy im Auto seit 2004 mit 40 Euro plus einen Punkt in Flensburg bestraft, selbst wenn das Auto steht, aber der Motor läuft.

Am teuersten allerdings wird es – wen mag es wundern – in Italien: hier sind satte 155 Euro für den fällig, der mit dem Handy am Ohr oder nur in der Hand erwischt wird. Dicht dran ist zudem Norwegen mit 150 Euro, die Niederlande (140 Euro), die Slowakei (135 Euro) wie auch Slowenien und Portugal mit je 120 Euro.

Günstiger wird es dann wieder in Kroatien (70 Euro), der Schweiz (65 Euro) und Österreich, wo nur 50 Euro fällig werden. Wer also lieber sein Geld in der Urlaubskasse lassen möchte, fährt zum Telefonieren besser auf einen Parkplatz – und immer dran denken: Motor aus!

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