BMW Group erleidet Absatzrückgang

09.09.09 - 19:48 Uhr | BMW

BMW hat insgesamt mit allen Marken BMW, MINI und Rolls-Royce im August dieses Jahres weltweit insgesamt 91.790 Autos ausgeliefert. Damit wurde das Vorjahresergebnis aus dem Monat August um 9,7 Prozent verringert. BMW selbst musste einen Verlust von 11,3 Prozent hinnehmen und verkaufte 75.690 Einheiten, während MINI ein Minus von 1,2 Prozent verzeichnete (16.064 verkaufte Autos).

Im August war Rolls-Royce mit nur 37 Verkäufen relativ schwach, der Verlust beträgt hier 63,4 Prozent. Letztes Jahr waren es noch 101 Kunden, die einen solchen Luxuswagen bestellten. Die anhaltend schwache Nachfrage für hochpreisige Fahrzeuge macht sich hier also auch bemerkbar.

Auch im Motorrad-Segment muss BMW Verluste hinnehmen. 5.342 Einheiten wurden verkauft, so dass der Absatz im August um 14,4 Prozent eingebrochen ist. Das Minus seit Anfang des Jahres beträgt 15 Prozent.

Etwas anders sieht das Ganze bezogen auf Deutschland aus, denn dort wurden 18.570 Fahrzeuge abgesetzt, BMW selbst erzielte ein Plus von 1,1 Prozent. Mini war mit einer Steigerung von 20,3 Prozent auf 2.730 Einheiten erfolgreich. Auch auf anderen Absatzmärkten konnte man Erfolge erzielen. Den größten Erfolg gab es in China mit einem Zuwachs von 63,2 Prozent. Auch in Österreich, Niederlande sowie Japan und Australien waren die Fahrzeuge aus Bayern sehr begehrt.

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