Neue Regierung geht Umweltzonen an

27.10.09 - 10:14 Uhr | Verkehr

Kaum steht die neue Regierung aus CDU und FDP, sind die ersten Veränderungen schon beschlossen. Angehen will die neue Koalition mit Alt-Kanzlerin Angela Merkel an der Spitze nun auch die Umweltzonen, die wohl doch nicht so das Gelbe vom berühmten Ei sind!

Zwar sollen die Umweltzonen, die 2008 eingeführt und mittlerweile in 34 Großstädten durchgesetzt wurden, nicht wieder abgeschafft, aber doch neu überdacht werden. Denn Fakt ist eines: trotz des Verbotes der von staatlicher Seite geächteten Diesel-Stinker ist eine Reduzierung des Feinstaubs in den betroffenen Gebieten kaum erfolgt, was Messungen deutlich belegen.

Endlich haben nun also auch die Politiker begriffen, dass die Feistaub-Belastung in deutschen Großstädten nicht oder zumindest kaum vom dortigen Autoverkehr beeinflusst wird, sondern viel mehr von Wetter und anderen „äußeren“ Einflüssen abhängig ist. CDU und FDP wollen nun die ganze Umweltzonen-Angelegenheit überprüfen und werden wohl höchstwahrscheinlich die Zonen deutlich „auflockern“.

Laut eines Sprechers wolle man denn nämlich für Autofahrer den Zugang erleichtern, wo „Einschränkungen in keinem vernünftigen Verhältnis zur erzielten Feinstaub-Reduzierung stehen“. Ob die ungeliebten Umweltzonen eines Tages vielleicht sogar ganz wieder verschwinden, ist möglicherweise auch nicht so abwegig und unwahrscheinlich, scheinen doch selbst die Politiker den verzapften Unsinn langsam zu begreifen…

Artikel aus dem Auto Ratgeber:

Aus dem Lexikon: Autobahnen  CO2  Verkehrsunfälle  Seat  Nahfeld 



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