Sommerreifen: Versicherungs-Manko im Winter?

09.11.09 - 12:38 Uhr | Verkehr

Es ist kalt, es wird noch kälter, kurzum: der Winter steht vor Deutschlands Tür! Längst ist die Zeit heran, wo man von Sommer- auf Winterreifen wechselt und selbst wenn dies bisher in den deutschen Landen keine gesetzliche Pflicht ist, kann es mit der Versicherung durchaus Ärger geben, wenn es krachen sollte.

Der GDV, steht für Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, hat just erst erklärt, warum man im Winter besser auf Winterreifen umsattelt, statt auf Sommerreifen über eisglatte Straßen zu rutschen. Laut GDV ist ein Unfallopfer allerdings generell finanziell abgesichert, selbst wenn der Unfallverursacher auf Sommerschlappen unterwegs war.

Ebenso übernimmt die Versicherung eventuelle Schäden am eigenen Auto, wenn eine Vollkasko-Versicherung besteht. Kann jedoch nachgewiesen werden, dass der Unfall mit Winterreifen vermeidbar und somit die schlechtere Haftung der Sommerreifen Schuld war, kann die Versicherung die Übernahme des Schadens verweigern – der Versicherungsnehmer bleibt ergo auf den Unfallkosten sitzen beziehungsweise bekommt nur einen Teil erstattet.

Und selbst wenn Winterreifen in Deutschland – zumindest bisher – nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, schaut das im Ausland schon wieder ganz anders aus. In Österreich etwa sind Winterreifen vom 1. November bis 15. April Pflicht, im schlimmsten Fall kann der Wagen sogar beschlagnahmt werden. Winterreifen sind also doch besser…

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