Opel: Wie geht’s nu weiter?
Das Dilemma um Opel ist nach dem geplatzten – und eigentlich bereits fixen – Verkauf an die Gruppe um Magna und Sberbank geradezu perfekt. Sicher sind nur zwei Dinge in der Opel-Zukunft: die alte und neue Opel-Mutter GM braucht Milliarden für die Sanierung des Rüsselsheimer Konzerns und Jobs werden mit ziemlicher Sicherheit abgebaut!
Nicht umsonst gab es bei den Opelaner deswegen Streiks, Fakt ist aber, dass Opel und damit GM einige Milliarden Euro braucht. Jedoch ist GM derzeit alles andere als gut bei Kasse, mussten die Amis doch erst selbst vor einiger Zeit wieder einen Kredit von Barack Obama annehmen – angeblich ging es hier um schlappe 17 Milliarden US-Dollar.
Geld für die nötige Opel-Sanierung hat man daher wohl kaum, weswegen man nun natürlich die deutsche Bundesregierung um Hilfen bitten muss. Genau diese Regierung hat man aber gelinde gesagt ziemlich vor den Kopf gestoßen, als man den Opel-Verkauf platzen ließ. Der neue Finanzminister Schäuble macht dann auch recht schnell klar, dass „GM seiner Verantwortung gerecht werden“ soll. Zudem höre Schäuble aus den USA, dass GM/Opel keine Steuergelder benötige, was „umso besser“ sei. Währenddessen haben jedoch Großbritannien, Polen und Spanien bereits Hilfen für GM und Opel/Vauxhall in Aussicht gestellt…
Gute Nachrichten am Rande: der neue Opel Meriva soll 2010 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt werden!
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