Die Gründe für den VW-Einstieg bei Suzuki

11.12.09 - 13:26 Uhr | Volkswagen

Gerade nähert sich die weltweite Wirtschaftskrise, unter welcher speziell die Automobilhersteller zu leiden hatten, halbwegs ihrem Ende, schon holt Volkswagen zum Rundumschlag aus und kauft sich kurz nach dem Einstieg bei Porsche auch bei Suzuki ein. Die Gründe für diesen Schritt sind allerdings recht logisch!

Die Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung fasst die Gründe für den VW-Einstieg bei Suzuki dann recht logisch zusammen. Zum einen habe die Wolfsburger derzeit keine wirkliche Alternative im Segment der Kleinstwagen. Zwar habe man den VW Fox als Kleinstwagen im Angebot, doch dieser gilt laut der Zeitung als „Ladenhüter“. Der VW Polo hingegen ist zwar ein Kleinwagen, reiche aber schon in die Dimensionen des Kompakten VW Golf.

Im unteren Segment der Klein(st)wagen ist Volkswagen derzeit also alles andere als erfolgreich und gerade diese beiden Segmente – man denke an die Zeiten der Abwrackprämie – sind die aktuellen Kassenschlager. Mit dem VW Up beziehungsweise VW Lupo II kommt zwar ein neuer Kleinstwagen auf dem Markt, aber erst gegen 2010 oder 2011.

Der 19,9-Prozent-Einkauf bei Suzuki macht also Sinn, bauen diese erstens speziell interessante – und günstige – Klein(st)wagen und sind zweitens in Asien und besonders Indien eine bekannte Größe, was für VW neue Märkte erschließen sollte. Tatsächlich ist Volkswagen in Asien und speziell Indien und sogar Japan derzeit kaum präsent, was man mit Suzuki ändern will…

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