F1: Aus für American-Dream-Team USF1?
Im Februar letzten Jahres schlug die Nachricht ein wie die berühmte Bombe: ein American-Dream-Team namens USF1 wollte 2010 in die Formel 1 einsteigen und die Königsklasse zurück in die USA bringen. Mittlerweile scheint das Projekt von Ken Anderson und Peter Windsor jedoch nicht mehr als ein Kartenhaus zu sein!
Heute sickerte zudem die Meldung durch, dass José María López (Argentinien), der einzige bisherige USF1-Stammpilot, ebenfalls zu Campos wechselt beziehungsweise in entsprechenden Gesprächen steht. Neu ist hingegen nicht, dass USF1 bereits vor Tagen die FIA als Obersportbehörde der Formel 1 gebeten hat, erst zum Europaauftakt antreten zu dürfen.
Das allerdings würde eine Aussetzung von vier Rennen bedeuten, was weder FIA noch das Concorde Agreement der Teams erlauben – eine Gnadenfrist ist recht unwahrscheinlich. Zudem hat man Motorenrechnungen bei Cosworth nicht bezahlt und arbeitet derzeit nur mit einem Motorenimitat, Monocoque und Getriebe sind ebenfalls nicht fertig.
Die Rettung in Form des Stefan GP-Teams steht denn schon Gewehr bei Fuß. Mit dem aktuellen Toyota-Material und (wahrscheinlich) Jacques Villeneuve als Piloten ist man in Serbien bereit für die Formel 1!
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