Paketlösung statt Rabatt beim Autokauf
Um jeden Cent feilschen – das gehört beim Autokauf irgendwie dazu. Allerdings scheint sich in dieser Hinsicht eine leichte Trendwende abzuzeichnen. Sicherlich sind Kunden nach wie vor froh, wenn sie bei der Kfz-Finanzierung sparen können. Doch auch die Folgekosten rücken stärker in den Fokus. Daher werden vermehrt Zusatzleistungen nachgefragt, für die man seine Rabattvorstellungen gerne etwas zurückschraubt.
AKA-Sprecher Michael Reinhart bringt das Ergebnis der Studie auf den Punkt: „Verbraucher haben heute mehr denn je die Gesamtkosten ihrer Mobilität im Blick, und nicht nur die Anschaffungskosten des Fahrzeugs.“ Dem Handel eröffneten sich damit ganz neue Möglichkeiten. Vor allem aber wäre ein Ende der Rabattspirale in Sicht und könnte eine höhere Werkstattauslastung erreicht werden. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZKD) sieht das anders. Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk befürchtet, die Quersubventionen des Service für den Vertrieb seien auf Dauer ungesund. Ganz ohne diese Pakete werden Händler aber nicht weit kommen. 69 Prozent der Kunden erwarten, dass ihnen konkrete Angebote zur Finanzierung gemacht werden.
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