Porsche: Mit VW „Zeug zur Nummer eins“

21.04.10 - 18:57 Uhr | Porsche

Kaum wurde Porsche fast zur Hälfte von Volkswagen – nachdem eine eigene VW-Übernahme gescheitert war – übernommen, schon sehen das die Schwaben positiv. Wie Porsche-Boss Michael Macht nämlich kund gab, habe man zusammen mit VW das „Zeug zur Nummer eins“ und setze auf Wachstum!

Die Ziele bei Porsche, wo sich Volkswagen Ende 2009 mit 49,9 Prozent einkaufte, sind groß: laut Macht will man seine Jahresproduktion auf 150.000 Neuwagen ausbauen. In Leipzig zeigte man just die zweite Generation des SUV Porsche Cayenne, dessen erste Version bereits mit VW zusammen entstand: VW Touareg und der SUV der Tochterfirma Audi (Audi Q7) nutzen die gleiche Plattform.

Nun sind laut Macht auch die Weichen für eine Verschmelzung von Porsche und VW gestellt, wobei noch nicht entschieden ist, dass Volkswagen Porsche’s „Modulstrategie“ in den Gesamtkonzern integriert. Aber: „Gemeinsam haben wir mehr den je das Zeug, zur Nummer 1 der Automobilwelt aufzusteigen“, zudem könne Porsche (laut „Handelsblatt“) Module für alle Sportwagen im VW-Konzern liefern, womit Porsche-Technik gar bei der Audi-Tochter Lamborghini zum Einsatz käme.

Die Voraussetzungen jedenfalls sind da, das Ziel des Weges sei aber wohl erst 2011 erreicht. Bis dahin hat Porsche selbst noch viel zu tun: neben Porsche 911, dem Traditions-Sportwagen der Zuffenhausener, oder dem Porsche Boxster und dem Porsche Cayman brauche man eine größere Produktpalette, um 150.000 Neuwagen absetzen zu können. Möglich, dass Porsche daher ein neues Basismodell in den Handel bringt oder einen Kompakt-SUV…

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