Verbrauchsmessung nach NEFZ soll realistischer werden
Schon seit einiger Zeit steht die Messung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs nach dem "Neuen Europäischen Fahrzyklus" (NEFZ) in der Kritik, zu ungenau und zu unrealistisch gegenüber dem tatsächlichen Verbrauch im Alltagsgebrauch zu sein.
Die EU-Komission plant nun, den Testzyklus zur Ermittlung des Normverbrauchs (und damit auch des Kohlendioxidausstoßes) zu verändern. Das Ganze soll spätestens bis 2013 erfolgt sein. Man erhofft sich dadurch realistischere Angaben zu Verbrauch und CO2-Ausstoß. Doch das Ganze könnte einen Haken haben, denn dadurch, dass die Höhe der Kfz-Steuer mittlerweile vom CO2-Ausstoß abhängig ist, könnten Fahrzeuge "auf dem Papier" mehr Emissionen haben (da die Testzyklen und Messmethoden verändert werden) und somit in der Kfz-Steuer steigen würden.
Ebenso könnten die Ziele der Fahrzeughersteller, bis 2015 einen Flottengrenzwert von 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer zu unterschreiten, durch die neuen Messergebnisse nicht mehr erreichbar werden, vermuten Experten.
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