Offensive: Seat vor letzten Versuch

13.05.10 - 13:40 Uhr | Seat

Am 9. Mai konnte Seat seinen 60. Geburtstag feiern, wirklich rosig scheint die Zukunft des einzigen spanischen Automobilherstellers aber nicht zu sein. Dass es weitaus dramatischer um Seat steht, beweist die Aussage von Seat-Boss James Muir, der unverblümt von einem „letzten Versuch“ spricht!

1950 als Staatsunternehmen und mit Fiat-Hilfe gegründet, ging Seat in den 80ern im Volkswagen-Konzern auf. Viele Modelle sind daher eng mit Modellen der VW-Mutter verwandt, beispielsweise baut der Van Seat Alhambra auf dem nahezu baugleichen VW Sharan, der bekannte Kleinwagen Seat Ibiza wiederum hat den gleichen Designvater wie der VW Golf.

Aber: wirklich gut geht es der spanischen VW-Tochter nicht. Die Auslastung des Seat-Werkes in Martorell nahe Barcelona liegt derzeit nur bei 60 Prozent, wünschen würde man sich 90. Trotz Sanierungen und Investitionen schreibt der Seat-Konzern zudem weiter rote Zahlen, von Januar bis März 2010 lag der Verlust bei 110 Millionen Euro – nach 339 Millionen Euro in 2009.

Muri spricht daher nun von einem „letzten Versuch“, in welchem er innerhalb von fünf Jahren schwarze Zahlen schreiben will. Aber: derzeit lege man seine Hoffnung zu sehr auf den Seat Ibiza, 2012 will man allerdings in die Offensive. Was die Dramatik unterstreicht, ist die Muir-Aussage, dass Volkswagen „der einzige Grund sei, warum Seat noch lebt“…

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