Toyota ruft erneut 17.000 Lexus in den USA in die Werkstätten

28.06.10 - 09:07 Uhr | Toyota

Nachdem der japanische Autohersteller bereits in den letzten Monaten zahlreiche Rückrufe bekanntgeben musste, ist man nun gezwungen, in den USA erneut eine Rückrufaktion zu starten.

So rief Toyota vorsorglich ein Modell der Hybridreihe von Lexus in die Werkstätten zurück. Diesmal sind rund 17.000 Fahrzeuge des Typs Lexus HS 250h betroffen. Grund für den Rückruf ist, dass sich im Crashtest der US-Verkehrssicherheitsbehörde herausstellte, dass das Fahrzeug mehr Kraftstoff verliert als ursprünglich zugelassen ist.

Auch wenn Toyota behauptet, dass der Lexus in eigenen, internen Crashtests sehr positiv den Unfällen standhielt, nehme man die Testergebnisse der Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) sehr ernst. Nach Angaben von Lexus-Manager Mark Templin werde man sich jetzt in den Werkstätten um das Problem kümmern.

Toyota war in der Vergangenheit durch andere Rückrufaktionen wie etwa durch klemmende Gaspedale, kurzzeitig aussetzende Bremsen und rutschende Fußmatten zu einer Rekordstrafe von 16,4 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Grund für die Strafe war, dass die Behörden angeblich nicht rechtzeitig über die Probleme informiert worden sind.

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