Riesige Preisunterschiede bei der Kfz-Versicherung
Die aktuelle „Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt“ liegt vor. Erstellt wurde das Zahlenwerk, aus dem das mögliche Sparpotenzial bei der Autoversicherung hervorgeht, im Auftrag der Direct Line Versicherung AG vom Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
„Ziel der Studie war es, möglichst flächendeckend zu überprüfen, wie groß die Preisunterschiede zwischen den Versicherungstarifen wirklich sind“, so Studienleiter Professor Dr. Thomas Köhne. Im Schnitt ermittelten die Experten eine Differenz von 1.357 Euro zwischen den teuersten und den günstigsten Angeboten. Dabei gilt: In Großstädten ist das Sparpotenzial deutlich höher als auf dem Land. In Berlin können Autofahrer aktuell am meisten sparen. Das durchschnittliche Sparpotenzial in der Bundeshauptstadt liegt bei 1.672 Euro. Im Vergleich dazu: In Melle lässt sich die Rechnung um maximal 1.124 Euro reduzieren.
Der Kfz-Versicherungsvergleich fand Preisunterschiede von bis zu 471 Prozent. Selbst die kleinste Differenz bewegte sich noch auf einem Niveau von rund 170 Prozent. Berücksichtigt wurden zwei Tarifgruppen. Zum einen Tarife für Kunden, die nur einen geringen Deckungsumfang wünschen. Zum anderen Angebote, die zumindest 80 Prozent der Kundenanforderungen erfüllen und deutlich mehr Leistung bieten. In der ersten Gruppe war eine Ersparnis von mindestens 362 Euro möglich In der zweiten, leistungsorientierten Gruppe kamen die Tester auf einen Wert von 679 Euro. Im ungünstigsten Fall liegen zwischen preiswert und teuer stolze 2.599 Euro.
Artikel aus dem Auto Ratgeber:
- Fahrzeugschein verloren - Was tun?
- Parken bei Gefälle - Handbremse reicht nicht!
- Maut in Europa - Verkehrsregeln Europa
- Vorsicht im Ausland vor Autodieben
- Knöllchen im EU-Ausland
Aus dem Lexikon: Niederspannungsmagnetzündung Lada FSI Brennraumoberfläche Zeolithe