Die Probefahrt

Trotz aller Pflege und des augenscheinlich guten Zustands eines Gebrauchtwagens werden interessierte Käufer bei einem Gebrauchtwagen den Vertrag erst dann unterzeichnen, wenn sie sich wirklich sicher sind. Und dafür ist im Allgemeinen immer eine Probefahrt notwendig. Diese offenbart nicht nur technische Mängel, die im Stand nicht zu erkennen sind, sondern macht auch das Fahrverhalten deutlich und zeigt, wie das Fahrzeug auf der Straße reagiert.

Für den Verkäufer stellt eine Probefahrt natürlich besondere Herausforderung dar. Grundsätzlich gilt hier die Regel, dass Interessent und Verkäufer eine Probefahrt zusammen durchführen sollten. Auf der einen Seite kann Letzterer hier noch abschließende Bemerkungen zur Straßenlage des Gebrauchtwagens machen und die Funktionsweise der einzelnen Bedienelemente erklären. Daneben verbirgt sich hier aber auch ein Sicherheitsgedanke, denn so mancher Gebrauchtwagen ist nach einer Probefahrt nicht mehr beim eigentlichen Besitzer aufgetaucht. Daneben ist der gemeinsame Test schon deshalb von Vorteil, wenn es im Ernstfall doch einen Unfall zu regulieren gilt. Hier kann sich der Kaufinteressent auf einer Solofahrt durchaus durch eine schnelle Flucht der Verantwortung entziehen. Bei einem solchen Verhalten gerät natürlich der Verkäufer als Besitzer des Gebrauchtwagens unter den Verdacht der Fahrerflucht und muss im Ernstfall sogar mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Um den Gefahren einer Probefahrt beim Besitzerwechsel von Privat zu Privat entgehen zu können, sollte auch der Verkäufer Zeit sowie Geduld mitbringen und immer auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

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