Fahrbericht Toyota Auris 2.2 D-CAT

Der Toyota Auris ist im Grunde der Corolla, der einfach nur in den Auris umgetauft wurde. Auris leitet sich dabei aus den bisherigen Typenbezeichnungen Avensis und Yaris ab, und bedeutet im lateinischen „Gold“.

Der Auris macht vom Äußeren eine sehr dynamische Figur, ohne dass dabei die eher konservativ eingestellte Kundschaft verschreckt wird. Besonders auffällig ist die schwungvoll geführte Karosserie, die immer noch leichte Designergrundzüge des Vorgängers erkennen lässt. Der Innenraum hingegen ist wesentlich moderner gestaltet. Die Mittelkonsole erstreckt sich dabei schwungvoll in einem Bogen nach oben in die Richtung des Armaturenbretts. Vorteilhaft ist vor allem der Schalthebel der sehr hoch angebracht ist, und keine zwei Hand breit vom Lenkrad entfernt ist. Die Anzeigeinstrumente ragen bei diesem Modell mittig aus dem Tachometer und dem Drehzahlmesser zylinderförmig hervor, und wirken damit sehr modern. Ein Nachteil bei den Anzeigen ist die Aufteilung für die Heizungs- und Klimaanlage. Dabei wird der Belüftungsmodus in einem zweiten Display angezeigt dass näher zum Beifahrer angebracht ist, und für den Fahrer schlecht einzusehen ist. Die Bordcomputeranzeige wird mittels eines Plastikstifts bedient, was ebenfalls nicht sehr gut gelöst ist.

Der Auris 2.2 D-4D ist mit einem 177 PS / 130 kW starken Common-Rail-Turbo-Motor ausgestattet der bereits aus dem Avensis bekannt ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h, und von 0 auf 100 ist der Wagen bereits in 8,1 Sekunden. Zum Spritsparenden fahren wurde in den Auris eine aufleuchtende Gangschaltempfehlung installiert.

Der Motor präsentiert sich kurz über der Leerlaufdrehzahl erst zurück haltend, was sich jedoch schlagartig ändert sobald er einmal die 1800 U/min überschritten hat. Der Diesel von Toyota überzeugt dann mit viel Power und zieht den Auris kräftig nach vorne. Das maximale Drehmoment von 400 Nm liegt zwischen 2000 U/min und 2600 U/min. Bei dem Leistungsstarken Motor überzeugen auch die Bremsen die dem Fahrer in jeder Lage ein sicheres Gefühl vermitteln, und auch die Fahrgeräusche sind sehr leise. Erst ab einer Geschwindigkeit von 180 km/h nimmt die Lautstärke etwas zu, wofür meist die Wind- und Abrollgeräusche verantwortlich sind. Bei schnellen Fahrten verlangt der Auris auf 100 Kilometer rund 9,2 Liter Diesel, der Bordcomputer zeigte dabei jedoch einen Durchschnittsverbrauch von 8,9 Litern an.

Zur Serienausstattung des Auris zählt ein Fahrer-Knieairbag – ab Basis -, Seiten- und Kopfairbags, sowie ein Tempomat der mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet ist. Eine Lederausstattung inklusive Sitzheizung ist für einen Aufpreis von 1650 Euro zu erhalten, und das Multi-DVD-Navigationssystem kostet zusätzlich noch einmal 2620 Euro. Der Komfort des Auris ist sehr gut, und zu der normalen Serienausstattung zählen unter anderem schon die Zwei-Zonen-Klimaanlage und die Bedienelemente direkt am Lenkrad.

Das Fassungsvermögen des Kofferraums beläuft sich mit 354 Litern auf den üblichen Durchschnitt, der sich jedoch noch einmal durch das Umklappen der geteilten Rückbank auf 1335 Liter vergrößern lässt. Bei dem Umklappen der Fondsbank muss jedoch eine Stufe in Kauf genommen werden die dadurch entsteht dass die Sitzflächen leicht nach vorne gleiten, und nicht vorgeklappt werden können. Der Vorteil dabei ist dass die Rücksitzlehnen neigungsverstellbar sind, was es ermöglicht auch einmal im Auto zu schlafen.

Der Auris ist derzeit die attraktivste Alternative zu anderen Wagen aus der Kompaktklasse. Das Grundmodell mit einem 1,4 Liter Benzinmotor ist bereits ab einem Preis von 15 200 Euro zu erhalten.

Quelle: auto-reporter.net

Weitere Fahrberichte:



Schnelleinstieg in das Forum: BMW Forum, Audi Forum, Opel Forum, VW Forum, Tuning Forum

Marken-Schnelleinstiege: Alfa Romeo, Audi, BMW, Citroen, Fiat, Ford, Hyundai, KIA, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Seat, Skoda, Toyota, Volvo, VW


Kfz Versicherungsrechner
Nutzen Sie jetzt unseren kostenlosen Kfz Versicherungsrechner

zu den Videos »