Fahrbericht Volkswagen Golf GT Sport 2.0 TDI DSG

Derzeit stehen für den Golf GT fünf unterschiedliche Benzin-Motoren sowie 3 Dieselmotoren zur Verfügung. Der sportliche Wagen aus Wolfsburg ist dezent verpackt, und vor allem zeichnet er sich mehr durch seine sportlichen inneren Qualitäten aus. Das Topmodell des Herstellers 2.0 TDI DSG verfügt über ein beeindruckendes Doppelkupplungsgetriebe – DSG – und einen sehr kraftvollen Motor.

Wie bereits die anderen Golf hält sich auch der neue GT in punkto auffälligem Aussehen zurück, nur die beiden Endrohe die links aus der Heckschürze herausragen verraten dass es sich nicht um einen normalen Golf handelt. In der Frontschürze befinden sich die Nebelscheinwerfer, und die Frontschürze wurde im Gegensatz zu seinen Vorgängern diesmal etwas weiter heruntergezogen. Auf dem Kühlergrill prankt der Schriftzug GT-Sport, und ansonsten weist bei dem Wagen nichts daraufhin was er unter der Haube hat.

Nicht nur von außen kommt der GT-Sport sehr schlicht daher, auch im Innenraum geht es sehr dezent zu. Am auffälligsten an der Innenausstattung sind die Sportsitze und das dreispeichige Lederlenkrad. Die Sitze geben dem Fahrer sehr guten Seitenhalt, obwohl es Sitze gibt deren Polster wesentlich eng anliegender sind. Vorteilhaft an dem GT ist der Komfort, und vor allem die weiche Abstimmung der Bremsen. Der GT verfügt in der Mittelkonsole über eine bequeme Armlehne die vertikal und vielfach horizontal auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden kann. Der 2.0 Liter-Turbodiesel verfügt über eine Leistung von 170 PS/125 kW, und bringt Ruhe und Souveränität mit. Der Motor reagiert sehr sensibel auf jegliche Gasbefehle und zeigt dabei keinerlei Anfahrschwächen. Das Getriebe schaltet sich sofort in eine verbrauchsschonende höhere Stufe zurück sobald der Fahrer den Druck auf das Gaspedal verringert. Wer dabei nur leicht das Gaspedal betätigt und andeutet dass er beschleunigen will, wird unverzüglich zwei Gänge niedriger eingestuft. Tritte auf das Gaspedal quittiert die Automatik mit einem hochschnellen der Drehzahl bis fast in den roten Bereich, und dann stürmt der GT mit Nachdruck nach vorne.

Die Schaltung der Automatik ist fast gar nicht zu spüren, was dem Doppelkupplungsgetriebe zu verdanken ist, welches innerhalb von Hundertstelsekunden fast ohne Zugkraftunterbrechung in die Gänge wechselt. Mit diesem Getriebe hat Volkswagen eine fast stufenlose Automatik hervorgebracht, womit der Fahrer sich vollkommen der Geschwindigkeit hingeben kann. Selbst Fahrer die bislang immer Schaltwagen vorgezogen haben werden überrascht sein wie sich die Automatik mit Sportlichkeit kombinieren lässt. Wer sich für noch mehr Sportlichkeit entscheidet hat die Wahl von dem D-Modus in den S-Modus zu wechseln. Mit dem S-Modus wird dann das minimale Drehzahlniveau vor dem nächsten Gangwechsel angehoben, wobei die 3. Getriebestufe dann zum Beispiel erst ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h zur Verfügung steht, wenn im normalen Fahrmodus ab dieser Geschwindigkeit bereits der 4. Gang eingelegt wird.

Das Sportfahrwerk ist auf die Leistung ausgelegt und straff abgestimmt, ohne dass der Komfort darunter leidet. Das forsche einfahren in enge Kurven macht dem GT Sport nichts aus, und das ESP greift meist nur ein wenn die Traktion der Vorderräder auf etwas rutschigem, oder nicht sehr griffigem Untergrund nachlässt. Die Bremsen könnten etwas bissiger sein, und so wie es aussieht legt Volkswagen mehr Wert auf ein komfortables Ansprechverhalten und geringe Pedalkräfte.

Der Verbrauch der Automatikversion wird von Volkswagen mit 6,4 Litern Diesel auf 100 Kilometer angegeben. Wer sich für die Schaltwagen-Version entscheidet kommt dabei mit 5,9 Liter auf 100 Kilometer aus. Selbst bei einer durchgehenden sportlichen Fahrweise reichen dem GT 7,95 Liter auf 100 Kilometer. Im Vergleich ist der Spritverbrauch im Vergleich zur Kompaktklasse zwar relativ hoch, für einen sportlichen Wagen jedoch erfreulich wenig.

Die Serienausstattung des GT beinhaltet eine Zwei-Zonen-Klimaanlage, abgedunkelte hintere Scheiben, ein elektrisches Schiebe- und Ausstelldach, 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie ein Sportlenkrad. Der Preis für den Einstiegswagen mit dem 1,6 Liter-Benzinmotor von 102 PS/75 kW beträgt 20 700 Euro. Der Motor mit einer Leistung von 170 PS/125 kW dreht bis 4200 U/min. und weist einen maximalen Drehmoment von 350 Nm bei 2000 U/min auf. Der durchschnittliche Verbrauch bei einer normalen Fahrweise liegt bei rund 6,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer, und der CO2-Ausstoß beträgt 169g/km. Die Beschleunigung von 0 auf 100 hat er innerhalb von 8,2 Sekunden hinter sich gebracht, und die Höchstgeschwindigkeit ist mit 218 km/h angegeben. Das Fassungsvermögen des Kofferraums beträgt 350 Liter, lässt sich jedoch auf stattliche 1305 Liter erweitern. Die Leistung des GT hat einen Preis von 28 425 Euro.

Quelle: auto-reporter.net

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