Fahrbericht Mazda 3 2.0 MZR

Um gegen die großen Konkurrenten wie Golf oder Astra bestehen zu können musste sich auch Mazda so wie viele andere etwas einfallen lassen, und haben ganz einfach im vergangenen Sommer den Mazda 3 im C - Segment aufgefrischt. Und dies ist ihnen mehr als gelungen denn er überzeugt durch viele Raffinessen. Das Cockpit wird von weiten Teilen mit einem ansprechendem Kunststoff überzogen und die Designelemente sind ähnlich wie beim Mazda 6.

Die Preise für den Mazda 3 blieben die ganze Zeit über stabil und doch wurde deshalb nicht an der guten Ausstattung gespart. Die gesamte Optik hat sich nicht sonderlich verändert. Dennoch wird für alle Kenner das I - Tüpfelchen nicht zu übersehen sein. Desweiteren wurde auch dem Motor etwas mehr Leben eingehaucht und der Zweiteiler erinnert nun fast schon an einen Sportmotor.

Er hat eine Leistung von 110 kW sprich 150 PS. Der maximale Drehmoment von ursprünglich 187 Nm liegt jetzt aber bereits schon bei 4000 Umdrehungen in der Minute. Dies wird viele Fans freuen, denn es bedeutet genug Kraft für alle Lebenslagen und erlaubt ein schaltfaules Fahren. Bereits schon aus dem Drehzahlkeller dreht der 3er ganz schnell nach oben und dies ist besonders auf der Autobahn zu genießen, denn dort ist erst bei 202 km/h Schluss. Es gelingt ihm in nur 9,1 Sekunden von Null auf Hundert zu gelangen.

Auch die Kosten sind noch überschaubar. In der besten Ausstattung kostet der Fünftürer nur 23 184 Euro, der Testwagen kam inklusive eines DVD-Navigationssystem, einem 6-fach-CD-Wechsler und dem Keyless-Entry System auf 26 559 Euro. Mit dabei sind auch noch 17-Zoll-Räder, schönes Xenon-Licht, vier elektrische Fensterheber, Klimaautomatik, Lenkradfernbedienung für das Audio-System oder wahlweise ein Bordcomputer. Der Preis ist somit also völlig angemessen und gerechtfertigt. Die Stärke dieses Autos liegt darin, dass er keine wirklichen Schwächen hat. Er ist eine Art einstimmiges Gesamtpaket zu einem vernünftigen Preis, dass sogar ein relativ großes Maß an Sportlichkeit und Fahrvergnügen vermittelt.

Desweiteren macht auch die Verarbeitung und das Äußere des Japaners einen sehr guten Eindruck. Der Kühlergrill und der Stoßfänger wurden im Gegensatz zu den Vorgängern dezent verändert, ebenso wie die Nebelscheinwerfer. Hinten erhielten die Scheinwerfer noch zusätzlich dunkle Einfassungen. Im Großen und Ganzen wirkt das Auto jetzt eben mäßiger und eleganter als sein Vorgänger.

Auch im Innenraum hat sich einiges getan. Jetzt sorgen neue Polster, blau beleuchtete Instrumente oder eine 20-Gigbyte große Festplatte zu Speicherung von MP3-Dateien oder anderen Dateien für noch mehr Komfort. Zusätzlich ist der Dreier noch mit einer Geräuschdämmung ausgestattet. Dadurch ist das Auto wesentlich ruhiger und es verbraucht auch weniger als andere Motoren bei der gleichen Leistung. Bei dem getesteten Zweiliter kommt anstatt einer Fünfgangschaltung ein Sechsganggetriebe zum Einsatz. Das senkt dann noch zusätzlich den Spritverbrauch und senkt das Geräuschniveau nochmal zusätzlich. Was kann man sich noch mehr wünschen?

Der Mazda3 teilt sich seine Plattform und Fahrwerkskomponenten mit dem Ford Focus. Das ist gut, denn er fährt wie aufgezogen um die Ecken und bietet dennoch einen ordentlichen Komfort. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung wurde nun auch noch spürbar weicher ausgelegt, so dass der Mazda jetzt eher wie ein Volkswagen fährt. Mit dem Lastwechsel geht er ganz problemlos um und absolviert ihn mit einer erstaunlichen Ruhe und Gelassenheit. Auch ESP ist Standard beim Dreier. Für die Sicherheit sorgen 6 Airbachs die auch serienmäßig mit dabei sind.

Für seine Klasse hat er schon fast die Normallänge überschritten, denn mit einer Gesamtlänge von 4,42 Metern zählt er sicherlich nicht mehr zu den kleinen.

Auch die Sitzmöglichkeiten aller Passagiere sind von hohem Niveu. Sowohl vorne als auch hinten sitzt man sehr Bequem und hat eine gute Bewegungsfreiheit. Hinten ist die Kopffreiheit allerdings für etwas größere Personen ein wenig eingeschränkt, aber darüber kann man dank der vielen Vorteile sicherlich hinweg sehen. Wer mit dem Mazda3 2.0 MZR verreisen will kann dies ohne Probleme denn sein Kofferraum mit 346 Litern ist dafür bestens geeignet und er lässt sich durch kinderleichtes Umlegen der Rücksitze sogar noch erweitern.

Quelle: auto-reporter.net

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