Fahrbericht Ford Fiesta 1.3 Fun

Der aktuelle Ford Fiesta Fun ist eine sehr gute Alternative zum Corsa oder Polo, und vor allem in der Stadt äußerst wendig. Der Ford Fiesta Fun ist auf der Autobahn und auf der Landstraße recht flott unterwegs und zudem ein solider Vertreter seiner Art. Im nächsten Jahr soll bereits die 4. Generation erscheinen, und deshalb gibt es gerade jetzt zum Auslauf des Modells noch einmal sehr attraktiv ausgestattete Ford Fiesta Fun-Angebote.

Der Fiesta hat eine Länge von 3,92 Metern, und bietet damit dem Fahrer und Beifahrer sehr viel Platz. Die Sitze sind angenehm gepolstert und bieten selbst bei längeren Fahrten sehr viel Komfort. Die hinteren Sitze bieten genug Platz für zwei große Personen die sich im hinteren Teil des Wagens nicht eingeengt fühlen. Problematisch wird es allerdings wenn insgesamt 5 Personen im Wagen Platz finden müssen. Ist die hintere Bank mit drei Personen besetzt, dann ist die Sitzposition für den mittleren nicht mehr sehr angenehm. Vorteilhaft ist die Innenausstattung im Gegensatz zu früheren Modellen, da sie wesentlich farbenfroher ausfällt. Die Inneninstrumente sind sehr übersichtlich und ergonomisch angeordnet, und erklären sich weitestgehend von selbst.

Der Fiesta weist eine recht breite C-Säule auf, aber trotzdem behält der Fahrer dabei einen sehr guten Überblick nach hinten. Ein Nachteil ist das Lenkrad, das sich zwar in der Neigung, aber nicht in der Länge einstellen lässt. Wegen diesem Handicap ist es ein Vorteil dass der Fiesta bereits in der Serie über höhenverstellbare Sitze verfügt. Trotz des langen Radstandes und dem daraus resultierenden großzügigen Platzangebotes büßt dabei der Kofferraum kein Volumen ein. Mit rund 268 Litern hält der Fiesta dabei immer noch den Klassendurchschnitt, und wird die 60:40 geteilte Rückbank umgeklappt dann vergrößert sich das Volumen sogar noch einmal auf bis zu 945 Liter.

Der Motor des 1,3 Liter-Duratec-Vierzylinder-Benziners verfügt über eine Leistung von 70 PS / 51 kW, und einem maximalen Drehmoment von 106 Newtonmetern bei 2600 Umdrehungen. Um von 0 auf 100 zu kommen braucht der Fiesta rund 17,3 Sekunden, was sich im ersten Moment nicht sehr sportlich anhört, aber im praktischen Fahrtest hat sich der Motor als wesentlich durchzugsstärker erwiesen als bis dahin angenommen wurde. Dabei ist allerdings der recht hohe Verbrauch ein Nachteil, der mit rund 7 Liter Super zu buche schlägt. Dem kleinen Flitzer geht dabei allerdings an längeren Steigungen ein bisschen die Puste aus, und um den Fiesta in Schwung zu halten muss man sehr fleißig schalten. Das 5-Gang-Getriebe ist jedoch sehr präzise, und zudem gut abgestuft was das Schalten sehr angenehm macht.

Das Fahrwerk des Fiesta ist dabei nicht zu weich, aber auch nicht zu hart abgestimmt, und die Lenkung vermittelt einen guten und direkten Straßenkontakt. Damit lässt sich der Fiesta mit dem 70 PS-Motor recht zügig bewegen, und auch in Kurven ist die Seitenneigung gering. Trotz des guten Fahrverhaltens ist das ESP leider nicht in der Serienausstattung vorhanden, und sollte für 510 Euro dazu bestellt werden, denn nicht nur man selber sondern auch andere Fahrer können mal einen Fahrfehler begehen.

Die Serienausstattung im Fiesta Fun lässt hingegen kaum Wünsche offen. Front- und Seiten-Airbags für Fahrer und Beifahrer, ABS mit Bremskraftverstärker und die 3-Punkte-Gurte gehören mit dazu. Neben dem ESP für 510 Euro fehlen nur noch die Kopf-Schulterairbags die mit rund 250 Euro ebenfalls zusätzlich bestellt werden können. Der Ford Fiesta ist in der Komfortausstattung bereits für rund 13 300 Euro zu erhalten, und wird dann mit einer Klimaanlage, einem CD-Radio, elektrisch einklappbaren Außenspiegeln, ESP und Kopf-Airbags ausgeliefert.

Quelle: auto-reporter.net

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