Fahrbericht Lada Kalina 1119

Mit dem Lada Kalina 1119 hat der Autohersteller ein Schrägheckmodell für einen Preis von 7590 Euro auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger der mit einem Stufenheck ausgestattet war kostet dieses Modell rund 1000 Euro mehr.

Leider ist bei dem Lada Kalina 1119 auch gegen einen Aufpreis kein ABS verfügbar, dafür bekommt der Käufer jedoch in der Serie zwei Airbags, ein höhenverstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber vorne, sowie einen sehr einfach zu bedienenden Bordcomputer. Das Cockpit des Kalina ist in einem zweifarbigen Hartplastiklook gehalten, was durchaus akzeptabel aussieht, nur die Türverkleidungen wirken dagegen billig. Die Ablageflächen im Kalina sind eher Mangelware, dafür bietet der Wagen jedoch den Insassen sehr viel Platz. Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 260 Litern, und zählt damit zum guten Durchschnitt. Wenn die geteilte Rückbank umgeklappt wird vergrößert sich das Fassungsvermögen auf rund 600 Liter. Das Gebläse des Kalina ist sehr Leistungsstark, und erreicht damit jeglichen Innenraum.

Vom äußeren erinnert der Lada dabei etwas den Opel Corsa der letzten Generation. Der Motor des Kleinwagens erinnert oft beim Anfahren an einen Diesel, wobei sich die Geräuschentwicklung bis zur Autobahnrichtgeschwindigkeit jedoch in Grenzen hält. Der 1,6 Liter-Benzinmotor des Kalina reicht aus um im Verkehr mit zu schwimmen, für sportliche Aktionen ist er allerdings nicht geeignet. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h erreicht der Wagen allerdings nur mit etwas Anlauf. Die eingebaute Federung ist nicht unkomfortabel obwohl sie etwas straff anmutet, und kann größere Unebenheiten ausgleichen ohne dass es an den Armaturen irgendwo knirscht oder klappert.

Die Schaltung, die Bremse und die Blinklichtschalter werden am besten immer mit Nachdruck bedient. Die Servolenkung hingegen ist sehr leicht zu bedienen, aber mit einer sehr langen Übersetzung versehen, wodurch der Lada sehr deutlich zum übersteuern neigt. Wer den Wagen ein paar Tage fährt gewöhnt sich dabei jedoch schnell an die russischen Eigenheiten, und kommt dann in der Regel auch gut damit zurecht.

Da der Motor keine recht sportliche Leistung aufweist liegt der ermittelte Durchschnittsverbrauch dafür doch recht hoch. Im Durchschnitt verbraucht der Kalina auf 100 Kilometer 7,9 Liter. Angegeben ist von Lada nach dem NEF-Zyklus jedoch ein Verbrauch von 7,1 Litern auf 100 Kilometer. Die Kraftstoffkosten können jedoch mit dem Einbau einer Autogasanlage um bis zu 50% gesenkt werden. Erhältlich ist diese gegen einen Aufpreis von 2300 Euro. Der Kalina hat seine Vorteile eindeutig im Preis, und in seinem Platzangebot. Das größte Manko ist dabei jedoch das fehlende ABS. Der Kalina ist somit gut für Personen geeignet die viel Wert auf einen günstigen Preis legen, und das Auto als Fortbewegungsmittel von Punkt A nach Punkt B ansehen. Der 1,6 Liter Vierzylinder verfügt über eine Leistung von 81 PS / 60 kW und das bei einem maximalen Drehmoment von 122 Nm bei 2500 U/min. Von 0 auf 100 ist der Kalina innerhalb von 13 Sekunden, und die CO2-Emission liegt bei 177g/km.

Quelle: auto-reporter.net

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