Fahrbericht Suzuki Swift 4x4

Der Suzuki Swift 4x4 kombiniert einen Kleinwagen und einen Offroad-Spezialisten in einem Wagen. Bereits vor 2 Jahren brachte der japanische Hersteller diese Kombination heraus, die sich seitdem hervorragend auf dem Markt behauptet.

Der Swift ist dabei nicht wie die meisten anderen Modelle im Bereich der Kleinwagen für rund 10 000 Euro zu bekommen, sondern kostet als Basismodell rund 15 000 Euro. Der Swift verbindet mit diesem Preis jedoch auch eine gute Leistung, obwohl er nur mit einem 1,3 Liter Benzinmotor angeboten wird der eine Leistung von 92 PS / 68 kW aufweist. Mithilfe einer Viskokupplung wird dabei die Kraft auf alle vier Räder verteilt, und mit einem Drehmoment von 116 Newtonmeter bei 4200 Umdrehungen ist der Motor zwar kein Hochleistungssportler, aber durchaus brauchbar. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 167 km/h angegeben und von 0 auf 100 ist er innerhalb von 12,8 Sekunden. Mit einem fleißigen schalten des sehr präzise arbeitenden 5-Gang-Getriebes kann der Allrader jedoch in kurvenreichen Straßen oder auf der Autobahn recht flott bewegt werden. Der durchschnittliche Verbrauch des Swift liegt bei 7,0 Litern Super auf 100 Kilometer, und der Motor fällt dabei kaum auf, und läuft extrem ruhig. Leider ist für den Alleskönner auch gegen Aufpreis kein ESP zu erhalten, was im Grunde meist wegen des Allrads nicht notwendig ist. Kein Fahrer kann einen eigenen Fahrfehler oder den eines anderen Autofahrers ausschließen, weshalb es von dem japanischen Hersteller zu wünschen wäre dass ESP mit in das Programm aufgenommen wird.

Der 5-türige Swift verdient sich dabei ein Lob nicht nur alleine im Fahrbetrieb, sondern auch mit der schwungvoll durchgezogenen Schulterlinie, der markanten Front, und den verbreiterten Kotflügeln ist er äußerlich alles andere als langweilig. Der Innenraum der zwar über kompakte Abmessungen verfügt bietet trotzdem vorne, und auch im Fond ausreichend Platz. Die Sitze verfügen über eine sehr gute ausreichende Sitzfläche, und beim Cockpit wurde wegen der Übersichtlichkeit auf Spielereien verzichtet. Der Fahrer hat dadurch alles sehr gut im Blick und die Tasten und Schalter sind ergonomisch sehr sinnvoll angeordnet. Die Verarbeitung der Armaturen ist sehr sorgfältig erfolgt, und obwohl meist Hartplastik verarbeitet wurde gibt es rein optisch nichts auszusetzen.

Ein Nachteil des Swift ist allerdings der Kofferraum der nur über 213 Liter Fassungsvermögen verfügt. Die Rückbank ist 60:40 geteilt und kann umgelegt werden, wodurch sich das Fassungsvermögen allerdings auch nur auf 562 Liter erhöhen lässt. Ein Vorteil dabei ist allerdings ganz klar seine Ausstattung. ABS mit EBD, Front- und Seitenairbags und Vorhang-Airbags vorne und hinten, sowie der serienmäßige Seitenaufprallschutz. Daneben bietet der Swift außerdem ein CD-Player Radio, eine Klimaanlage, Nebellampen, elektrische Fensterheber vorne und hinten, eine Sitzheizung für den Fahrer und Beifahrer sowie die Möglichkeit das Fahrzeug ohne Schlüssel zu öffnen, und zu starten. Dieser Komfort hat seinen Preis und beträgt derzeit 15 200 Euro, wofür der Fahrer durchaus einen Gegenwert erhält der nicht zu verachten ist.

Quelle: auto-reporter.net

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