Wirkung Feinstaub

Die Partikel von Fein- und Feinststäuben sind so klein, dass sie so gut wie nicht gefiltert werden können. Für sie existiert keine Grenze, unter der sie nicht schädigend wirken. Sobald sie sich absetzen, egal ob auf einem Körper, in einem Körper oder auf einem Gegenstand, verursachen sie je nach ihrer Zusammensetzung Reizungen oder allergische Reaktionen. Wenn sich an die Staubpartikel Stoffe wie Blei, Vanadium, Beryllium oder Quecksilber angelagert haben, ist eine schädigende Wirkung vorprogrammiert.

Zu den eher harmlosen Wirkungen von Feinstaub im gesundheitlichen Bereich zählen Atemwegssymptome wie Husten oder eine verschlechterte Lungenfunktion. Asthmatiker benötigen mehr Medikamente und aufgrund von Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Problemen erhöht sich die Mortalität, also die Sterblichkeitsrate.

Als Fremdkörper, der leicht die körpereigene Abwehr einfach umgehen kann, verursacht Feinstaub Reizungen, die sich entzünden können. Besonders kleine Partikel, eben wie sie in Feinstaub und Feinststaub vorkommen, erreichen sogar ungehindert die Lunge und können dort einerseits Vergiftungen und andererseits Reizungen und Entzündungen hervorrufen. Über die Lungenbläschen gelangen einige Staubpartikel sogar in die Blutbahn und können sich so über den gesamten Organismus verteilen und Schäden hervorrufen.

Man kann nicht verallgemeinernd sagen, dass kleinere Partikel schädlicher als größere sind. Größere Staubpartikel können aufgrund ihrer unterschiedlichen toxikologischen Zusammensetzung unter umständen mehr Schäden anrichten als kleinere Partikel, die weniger Schadstoffe tragen. Bei einigen Wissenschaftlern gelten natürliche Partikel im Vergleich zu anthropogenen Partikeln als weniger schädlich. Ähnliches nimmt man von wasserlöslichen Partikeln an. Trotzdem gilt: unabhängig von Herkunft und Art haben alle Partikel eine schädliche Wirkung. Ihre Konzentration in der Luft muss also generell gesenkt werden.

Übrigens: feine und feinste Staubpartikel wirken nicht nur auf die Gesundheit schädlich. Sie schädigen auch Materialien und stellen somit eine nicht zu unterschätzende Gefahr für beispielsweise historische Bauten und Denkmäler dar. Sie reagieren einerseits direkt mit der Materialoberfläche und schädigen sie durch Ablagerungen. Indirekte Schäden treten durch Veränderungen der Materialeigenschaften wie erhöhte Licht- und Wärmeabsorption auf. Die Festlegung von Schwellenwerten zum Schutz von Materialien ist nicht sinnvoll, da sich die Partikel darauf anreichern und auf natürlichem Weg nicht abgebaut werden können.



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