Nach einem Unfall

Ein Unfall muss so schnell wie möglich polizeilich gemeldet und auch auf der Straße abgesichert werden um Folge-Unfälle zu vermeiden. Hierbei ist unbedingt bis zum Eintreffen der Polizei (und Notarzt oder Krankenwagen falls selbst benachrichtigt) zu warten, ggf. nur etwas beiseite zu fahren um den Folgeverkehr durchzulassen (sofern alle Kfz fahrbereit sind und es keine ernsthaften Personenschäden gegeben hat). Niemals Schwerverletzte selbst transportieren! Kann von einer der beteiligten Personen aus wichtigen Gründen nicht bis zum Eintreffen der Polizei gewartet werden, so muss sie sich allen anderen zumindest vorstellen und ihnen ihre Adress- und Versicherungsdaten überlassen, sowie eine Telefonnummer – alles andere zählt als Fahrerflucht und ist strafbar. Ist alles polizeilich aufgenommen, verletzte Personen geborgen und nicht mehr fahrtüchtige Kfz abgeschleppt fragt man sich und andere was worüber versichert ist.

Entstandene Sachschäden (Leitplanken und auch die an fremden Kfz) übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung (außerhalb Deutschlands: Auslands-Schadenschutz) des Unfallverursachers, falls vorhanden: die Sachschäden am eigenen (des Unfallverursachers) Kfz seine Teilkasko-Versicherung oder Vollkasko-Versicherung (letzteres bei Eigenschuld), vor persönlichen bzw. finanziellen Ansprüchen (evtl. auch Hinterbliebener) der Mitfahrer schützt die Insassen-Unfallversicherung und die Bergung und den evtl. Rücktransport (auch aus dem Ausland; gilt auch für Kranke und Tote) übernimmt der Schutzbrief. Und kommt es zu einer juristischen Auseinandersetzung, so tritt die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung in Kraft.

- Natürlich muss nach einem Unfall auch immer festgestellt werden, wen die Schuld trifft. Verursacher eines Unfalls muss allerdings nicht immer nur eine Person sein, die Schuldhaftigkeit kann auch prozentual aufgeteilt werden; man spricht bei unter 50% dann von einer „Teilschuld“ oder „Mitschuld“ desjenigen. Nicht selten passiert dies bei unübersichtlichen Kreuzungen oder missverständlichen Verkehrsregelungen (Stichwort „Schilderwald“). In diesen Fällen haftet dann die Kfz-Haftpflichtversicherung für den Fahrzeugschaden des jeweils anderen.

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