Bugatti 18.3 Chiron
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1999 kam der dritte Versuch vom neuen Eigentümer der Marke Bugatti, Volkswagen, einen Sportwagen zu bauen. Das Ergebnis war eine regelrechte Waffe auf Rädern: der Bugatti 18.3 Chiron.
Nach seinen Brüdern
Vom Look erkannte man im Bugatti 18.3 Chiron seine (VW)Bugatti-Brüder EB118 und EB218 – zumindest im ungefähren Grundriss. Anders als die ersten zwei VW-Bugattis sah der Bugatti 18.3 Chiron aber weitaus rassiger aus – und breiter.
Optik und Design
Die Optik mag täuschen, aber der Bugatti 18.3 Chiron war breiter und dabei auch flacher als der EB118 und EB218 und verlor trotz der gleichen Grundform den „Kombi-Look“ seiner zwei Vorgänger. Die Front des Bugatti 18.3 Chiron war breit, die Radkästen hoben sich deutlich von der flachen und immer noch extrem zur Front abgerundeten Motorhaube ab und der typisch umgekehrte U-förmige Kühlergrill wurde wieder von zwei diagonal auseinanderlaufenden Sicken flankiert.
Aggressiv
Im Ganzen sah der Bugatti 18.3 Chiron dabei weitaus aggressiver als seine zwei (Konzept)Brüder aus, dessen Schicksal der dritte VW-Bugatti jedoch teilen sollte – er ging nie in Serie und es wurde nur ein einziger Prototyp in blauer Lackierung gebaut.
Wieder der W18
Als Antrieb nutzte auch der Bugatti 18.3 Chiron wieder den W18, der bei Volkswagen in Deutschland entworfen worden war und den ersten W18-Motor weltweit darstellte. Wie in seinen Brudermodellen kam das 6.3-Liter-Aggregat auf 555 PS und verfügte über einen permanenten Allradantrieb – Topspeed: 300 km/h. Besonderer Clou im Bugatti 18.3 Chiron: das Heck war „offen“ (wahrscheinlich mit Glas verdeckt) und gab den Blick auf den imposanten W12-Motor frei.
Weitere Infos über die Automarke Bugatti:
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