Bugatti EB112
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1995 war mit dem Bugatti EB112 ein Sportwagen in der Entwicklungsphase, der aufgrund des (erneuten) Konkurses des exklusiven französischen Sportwagenbauers von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
Nie auf der Straße
Trotzdem gibt es wohl mindestens zwei Modelle des Bugatti EB112 und „Vater“ wurde der 112er auch – als Pate für die späteren Modellversuche Eb118 und EB218, die unter VW konzipiert wurden.
Wieder anders
Wie auch der EB110 vertrat der Bugatti EB112 einmal ein ganz anderes, ja schon eigenwilliges Design. Die Front war tief, der Kühlergrill ein schmales umgekehrtes „U“, das tief in die schräge Motorhaube hineinzeigte und von zwei Sicken flankiert wurde. Richtig ulkig dagegen war das Heck, das so gar nicht zu einem Sportwagen passen wollte und eine senkrecht geteilte Heckscheibe aufwies – praktisch hatte der Bugatti EB112 zwei Heckscheiben nebeneinander.
Rund
Alles in allem war der Bugatti EB112 recht rund, vor allem ab der Fahrgastzelle, die sich in einem Bogen zur hinteren Schürze hinzog und von der Heckpartie nahtlos fortgesetzt wurde. Fast könnte man sagen, der Bugatti EB112 sei so etwas wie eine Mischung aus Sportwagen und Coupé, was zusammen ja durchaus normal ist, und auch noch einem Kombi gewesen.
Rassiger Motor
Wirklich rassig am Bugatti EB112 war allerdings der Motor. Der V12-Benziner, der von der (V12)Bauweise eigentlich für das Design des Bugatti EB112 zu groß erscheinen wollte, lieferte aus 6,0 Litern Hubraum 455 PS. Pro Zylinder gab es fünf Ventile, was bei einem V12 immerhin die stolze Zahl von 60 ergibt. Die Höchstgeschwindigkeit des Bugatti EB112 soll bei 301 Stundekilometer gelegen haben.
Weitere Infos über die Automarke Bugatti:
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