Mazda Demio
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Mit dem Mazda Demio präsentierte der japanische Automobilkonzern 1998 ein Modell, das sowohl Minivan wie auch Kleinwagen präsentierte, jedoch schon fünf Jahre später im Jahr 2003 von dem neuen Mazda2 beerbt wurde.
Nur fünf Jahre im Handel
Obwohl der Mazda Demio gerade einmal fünf Jahre in den Autohäusern stand, bekam er 2000 ein Facelift verpasst, das sich jedoch eher klein, in neuen Scheinwerfern wie auch Schürzen sowie neuen Farben für innen und außen, ausfiel. Neu war auch der Mazda-typische Kühlergrill, der allen modernen Modellen der Japaner eigen ist.
Besonderheiten auf Japanisch
Als besondere Merkmale des Mazda Demio gilt sein „variabler“ Innenraum. Beispielsweise konnte im Demio bei Bedarf die Rückbank um ganze zwölf Zentimeter verrückt und so mehr Platz geschaffen werden. Wer lange Gegenstände zu transportieren hatte, konnte durch das Umklappen der Vordersitze eine „Ladefläche“ von über zwei Meter erhalten – allein die Maximalzulast betrug 440 Kilogramm.
Motoren für einen Minivan
Für den Kleinwagen und Minvan Mazda Demio gab es vom Konzern gerade einmal drei Motoren gestellt, die zudem alles Benziner waren. Anfangs bot man sogar nur zwei Ottomotoren mit jeweils 1,3 Litern Hubraum, die 63 und 72 PS leisteten. Der größere 1.5-Liter-Motor kam erst mit dem Facelift 2000 und brachte 75 PS mit – diesen konnte man auch mit Automatikgetriebe ordern.
Kein Flop
Der Mazda Demio war trotz seiner „Pension“ 2003 alles andere als ein Flop: allein bis 1999, also in gerade einmal zwei Jahren, hatte man 380.000 Stück abgesetzt. Und so ganz in Rente ist der Mazda Demio nicht – in manchen Ländern wird immer noch der heutige Mazda2 als Demio vertrieben oder gar eine zweite Generation von diesem.
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