Opel Kadett
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Mit dem Opel Kadett waren die Rüsselsheimer über Jahrzehnte hinweg in der Kompaktklasse vertreten, welche erst mit dem neuen Astra an ein anderes Modell weitergegeben wurde.
Früh übt sich
Dabei wurde der allererste Opel Kadett schon 1936 auf die Räder gestellt und bis 1940 angeboten. Anders als heute wurde der erste Opel Kadett nicht mit einem A gekennzeichnet, sondern mit römisch I – erst der zweite Opel Kadett (1962 bis 1965) erhielt die heute typische Generationenbezeichnung nach dem Alphabet.
Mitten in der Zentrale
Gebaut wurde der erste Opel Kadett mitten in der Zentrale in Rüsselsheim – leider war mit dem Krieg Schluss und nach dem Krieg ging die Opel-Technik als Reparationszahlung nach Moskau, wo auch der erste Opel Kadett als Moskwitch 400 weiterhin produziert wurde.
Erst in den 60ern ging es weiter
Weiter ging es dann erst in den 60ern, genauer 1962 mit dem neuen Opel Kadett A, der eigentlich bereits die Nummer zwei war und im neuen Opel-Werk in Bochum gebaut wurde. Nachdem der Opel Kadett bis zur Generation E (1984 bis 1991) gebaut wurde, trat der neue Opel Astra die Nachfolge an, der ebenfalls in Bochum produziert wurde und passender weise gleich das F als neue Generation bekam.
Der Letzte ist der Erste
Damit war der letzte Opel Kadett quasi auch der (Vor) Erste des Astra: kantig, die ersten Ansätze der heutigen modernen „Rundungen“, im Ganzen eher bieder und konservativ. Die Benziner des letzten „echten“ Opel Kadett mit 1,2 bis 2,0 Litern Hub lieferten 54 bis 155 PS, die Diesel kamen auf 54 bis 72 Pferdestärken (1,5 bis 1,7 Liter Hubraum).
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