Vorderradantrieb
Die Firma Gebr. Gräf (später „Gräf und Stift“) aus Österreich entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts den Vorderradantrieb und ließ diesen im Jahre 1900 patentieren. Die Erfindung konnte sich jedoch zunächst nicht durchsetzen, weil der Vorderradantrieb zwar funktionierte, aber das Problem blieb, dass eine gleichzeitige Lenkbarkeit der Vorderräder nicht gegeben war. Deshalb verschwand die Erfindung nach zwei gebauten Prototypen in der Schublade. Erst der französischen Firma Tracta gelang es Jahre später, Lenkung und Antrieb zu verbinden. In den zwanziger Jahren verkaufte die Firma die Lizenzen für die Verwendung dann an Adler und DKW, welche daraufhin die ersten deutschen Automobile mit Vorderradantrieb herstellten.