Oldtimer Pflege, Wartung und Reparaturen
Oldtimer brauchen normalerweise mehr Wartung und Pflege als ein modernes Auto. Wer hier schlampt, riskiert in der Folge teure Schäden und Reparaturen. Bis Ende der 60er-Jahre hatten die Fahrzeuge in der Regel ein Fahrwerk, das in festen Abständen abgeschmiert werden musste. Dazu sind mehrere Schmiernippel an den Achsen und Stoßdämpfern angebracht. Vergisst man diesen Schmierdienst, können die Bauteile trocken gehen und dadurch beschädigt werden. Ähnliches gilt auch für die Ölwechsel. Während ein modernes Fahrzeug 15.000 Km und mehr ohne Ölwechsel problemlos übersteht, muss bei Oldtimern oft schon nach 5.000 Km gewechselt werden. Auch bei der Wahl der Ölsorte sollte mit Bedacht vorgegangen werden, denn viele Oldtimer vertragen modernes Mehrbereichsöl nicht. Falls der Veteran auch in der kalten Jahrezeit bewegt werden soll, empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen Winteröls. Näheres dazu kann Ihnen die Werkstatt Ihres Vertrauens sagen.Bei Reparaturen an alten Fahrzeugen wird oft vieles falsch gemacht. Kaum einer kennt mehr die Techniken, die früher angewandt wurden, um die Fahrzeuge am Laufen zu halten – oder könnten Sie eine Anlasserspule selbst wickeln? Achten Sie darauf, eine Werkstatt zu finden, die sich mit alter Technik wirklich gut auskennt. Sorgfältiges und bedachtes Arbeiten muss hier oberste Priorität sein, sonst droht teures Lehrgeld. Oft müssen die wirklich kompetenten Werkstätten den Pfusch der Billiganbieter wieder richten – und der Kunde zahlt doppelt. Hören Sie sich am besten im Bekanntenkreis oder beim Markenclub um. Betriebe, die hier empfohlen werden, sind meistens auch ihren Preis wert und liefern gute Arbeit. Die Werkstatt soll sich schließlich genauso liebvoll um den Oldie kümmern, wie Sie es tun.