Oldtimer Zulassung und Versicherung
Inzwischen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, einen Oldtimer kostengünstig zuzulassen und zu versichern. Eine ganze Reihe von Versicherungskonzernen bieten spezielle Policen für Old- und Youngtimer an. Alle aufzulisten würde hier zu weit führen. Wenden Sie sich am besten an einen unabhängigen Versicherungsmakler oder nutzen Sie einen der zahlreichen Vergleichsdienste im Internet. Voraussetzung für den Abschluss einer speziellen Oldtimerversicherung ist meist, dass ein weiteres Fahrzeug zum alltäglichen Gebrauch im Haushalt vorhanden ist. Für die Zulassung eines Oldtimers stehen mehrere Modelle zur Verfügung. Diese sind:
- Konventionelle Zulassung: Das Fahrzeug wird wie ein modernes Auto normal zugelassen. Vorteil dabei ist, dass Sie keinerlei Einschränkungen beim Betrieb in Kauf nehmen müssen. Ob Sommer oder Winter, Ausflug oder Werkstattfahrt – Sie können Ihren Oldtimer jederzeit bewegen. Bei hubraumschwachen Fahrzeugen kann es sich sogar finanziell lohnen, auf eine spezielle Oldtimerzulassung zu verzichten. Das Fahrzeug wird dann nach Hubraum besteuert und unterliegt keiner pauschalen Festsetzung. Bei allen anderen Fahrzeugen sind ist die normale Zulassung allerdings mit höheren Kosten verbunden, als bei einer Oldtimerzulassung.
- Historische Zulassung: Für diese Zulassungsart muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein und sich in einem annehmbaren Originalzustand befinden oder restauriert sein. Größere Veränderungen sind nicht zulässig. Die Tauglichkeit für die historische Zulassung muss von einem Sachverständigen attestiert werden. Fahrzeuge mit historischer Zulassen erkennt man durch ein „H“ am Ende der Ziffernfolge im Nummernschild. Die Steuer beträgt pauschal 191,70 Euro pro Jahr. Die H-Zulassung eignet sich für alle „echten“ Oldtimer und kann einen deutlichen Steuervorteil bringen. Außerdem dürfen Sie – wie bei der konventionellen Zulassung – das Fahrzeug jederzeit auf öffentlichen Straßen bewegen.
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- Rote Sammlernummer: Mit der sogenannten 07er-Nummer dürfen Sie mehrere Fahrzeuge mit einem Nummerschildpaar bewegen. Es sind jedoch nur Fahrten zu Oldtimertreffen oder zu Wartungszwecken erlaubt. Ein großes Minus also. Dafür beträgt der Steuersatz – wie bei der H-Zulassung – pauschal 191,70 Euro pro Jahr und die Fahrzeuge müssen in der Regel nur mindestens 20 Jahre alt sein. Die richtige Zulassungsform für Sammler mit mehreren Fahrzeugen, die nur wenig bewegt werden.
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- Saisonkennzeichen: Hier kann der Fahrzeughalter die Dauer der Zulassung selbst festlegen. Ideal also für einen Oldtimer, der nur im Sommer gefahren wird. Da es keine Altersbeschränkung gibt, wird diese Form der Zulassung auch von vielen Cabriolet- und Motorradfahrern gewählt. Steuern und Versicherung werden wie bei der konventionellen Zulassung berechnet – aber natürlich nur für den jährlichen Zulassungszeitraum. Das lästige An- und Abmelden des Fahrzeugs entfällt, da der vorher gewählte Zulassungszeitraum automatisch beginnt und endet.
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