Tuning und TÜV

Tuning macht Spaß und ist für viele bereits ein interessantes Hobby geworden. Aber sobald das Auto zum TÜV muss gilt es, die eigenen Vorstellungen und Wünsche mit den Vorschriften der deutschen Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in Einklang zu bringen. Die für das Tuning wichtigen Regelungen finden sich in den Paragraphen:

§18: Zulassungspflichtigkeit
§19: Erteilung und Wirksamkeit der Betriebserlaubnis
§22a: Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile
§69a: Ordnungswidrigkeiten.

Prinzipiell gilt: jeder Umbau muss einzeln vom Sachverständigen abgenommen werden. Um sich selbst Kosten und Nerven zu sparen empfiehlt sich der Kauf von Fahrzeugteilen, die bereits mit ABA, also Allgemeiner Betriebserlaubnis, gekennzeichnet sind. Auch Tuning-Teile mit einem Teilegutachten sind zulässig, allerdings, muss der Umbau von TÜV oder DEKRA abgenommen werden. Dies ist häufig bei Felgen, Fahrwerken oder sehr individuellen Stoßstangen zutreffend.

Nach der erfolgreichen Prüfung werden die Teile in den Fahrzeugbrief eingetragen -- somit ist alles legal. Vorsicht ist jedoch geboten bei z.B. sehr lauten Auspuffanlagen: hier könnte man von der Polizei aufgefordert werden, die Anlage wegen Ruhestörung abzubauen.

Übrigens: der TÜV Rheinland gibt auf seiner Internetseite speziell zum Thema Tuning Hinweise, wie individuelle Wünsche mit gesetzlichen Vorgaben zu vereinen sind, welche Richtwerte erreicht werden müssen und welche Dokumente für die jeweiligen Tuning-Teile mitgebracht werden sollten.

Website TÜV Rheinland, Bereich Tuning



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