Ford Taunus

Sucht der Youngtimer-Liebhaber nach einem Ford Taunus, wird er im ersten Moment verwirrt sein. Statt einem Modell aus den 70-igern, stößt er auf Oldtimer mit einem Alter von 40 Jahren oder mehr. Schuld daran ist die Politik des Mutterkonzerns, nach dem 2. Weltkrieg die Verwendung des Namens für Deutschland zu verbieten. Aus diesem Grund hießen alle Modelle, welche das Werk verließen Taunus. 1967 trat Ford schließlich wieder unter seinem Markennamen in Deutschland auf und verkaufte weiter Fahrzeuge der Mittelklasse.

1971 kam der Ford Taunus auf den Markt, der heute von Youngtimer-Fans so geschätzt wird. Anfänglich unterschieden sich der Taunus und seinem Schwestermodell, der Cortina, in Design und Ausstattung. Aber ab der 2. Generation waren sie weitgehend gleich. Gegenüber dem Knudsen-Modell wurde umfangreiche Änderung in der äußeren Erscheinung vorgenommen. Die Firma Ford verabschiedete sich damit von der antiquierten Formgebung der Vorgängermodelle und setzte voll auf das neue Kleid. Besonders die zweite Modellreihe ist aufgrund des zeitlosen Designs bei Auto-Liebhabern sehr beliebt. Relativ günstig im Anschaffungspreis und durch die einfache Technik leicht zu warten, macht es den Ford Taunus zum idealen Einstiegsmodell in die Youngtimer-Szene. Mit einer Motorleistung von 109 PS gehört er zwar eher zu den gemütlichen Youngtimern, punktet dafür mit einer Pflegeleichtigkeit, die einige rassige Italiener vermissen lassen.



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