Opel GT
Ursprünglich war der GT oder Gran Tourismo nicht für die Serienfertigung vorgesehen. Mit Vorstellung des Konzept-Cars auf der Internationalen Automobilausstellung war die Aussage der Konzernleitung verbunden, dass der Prototyp zu reinen Versuchszwecken benutzt werden sollte. Das Design erinnert stark an die amerikanische Corvette Stingray und der Name erinnert eher an einen reinrassigen Italiener aus dem Hause Alfa Romeo oder Fiat. Aber zur Überraschung der Motorsportwelt wurde der GT in Deutschland entwickelt. Die Entwicklungsarbeit begann bereits im Jahr 1963 in Rüsselsheim. Besonders das formschöne Design sorgt heute immer noch dafür, dass Männerherzen beim Anblick dieses Sportwagens höher schlagen.Neben den Klappscheinwerfern besitzt besonders die Heckpartie absoluten Kultstatus. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nicht einmal 11 Sekunden gehört der GT auf jeden Fall zu den Sportwagen. Bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1973 liefen über 100.000 Stück vom Band, von denen weit mehr als die Hälfte in die USA verschifft. Hier übernahm die Firma Buick die Vermarktung für den amerikanischen Markt. Da der GT stark an die Corvette erinnerte, trug er in den Staaten die Bezeichnung „kleine Corvette“. Was die Motorleistung und den Preis betrifft, konnte der GT nicht mit seinem großen Bruder mithalten. Eigentlich gehört der GT heute nicht mehr wirklich zur Klasse der Youngtimer, da die letzten Modelle bereits über 30 Jahre alt sind, aber trotz allem bleibt er für Liebhaber immer ein Youngtimer. Die Eigenschaft, dass sich der GT viele Bauteile mit anderen Opel-Modellen teilte, macht ihn auch heute noch für Tuning-Fans zum Objekt der Begierde. Heute versucht Opel mit dem GT-Roadster an den Erfolg des alten GT anzuknüpfen.