Opel Manta
Nicht zuletzt durch den Erfolg des Filmes „Manta, Manta“ mit Til Schweiger in der Hauptrolle, hat sich der Opel Manta seinen Platz im Herzen der Autoliebhaber und Fans der Youngtimer erobert. Zwischen 1970 und 1988 gehörte der Manta zum Straßenbild Deutschlands und hat wie kein zweites Fahrzeug das Bild und die Klischees einer Ära geprägt. Am Opel Manta scheiden sich noch heute die Geister. Die einen halten ihn für das Kultauto der 80-iger Jahre. Andere verbinden mit ihm den modischen Fehlgriff des Jahrhunderts, den Vokhila und Fuchsschwänze an Autoantennen. Aber egal, welche Einstellung man zu dem Sportcoupé aus dem Hause Opel pflegt, in der Liste der Youngtimer sollte auch der Manta erwähnt werden.Ursprünglich war er als Reaktion auf den Ford Capri gedacht. Mit den „Pony Cars“ feierte der Automobil-Konzern und direkte Konkurrent von General Motors beachtliche Erfolge. Um den Anschluss nicht zu verlieren, konzipierten die Konstrukteure verschiedene Mittelklasse-Wagen, mit denen sich der Konzern ein Stück des Kuchens sichern wollte. Wie sein amerikanisches Vorbild, die Corvette Stingray, erhielt er den Namen eines Tieres, des Mantarochens. Die Entwickler hatten vor allem eine Zielgruppe im Blick. Das sportliche Design sollte in erster Linie junge Männer ansprechen und war als Alternative zu den traditionellen Modellen aus dem Hause Opel gedacht. Speziell die B-Serie gehört auch heute noch zu den begehrten Sammlerobjekten. Die Palette der Baureihe reicht vom Manta L bis hin zu den Modellen Manta SR und GT/E. 1988 rollte der letzte Manta in Antwerpen vom Band. Als Nachfolgemodell ging der Opel Calibra in die Serienproduktion. Im Laufe der Produktionsgeschichte wurden verschiedenste Versionen gefertigt, die sich vor allem in der Motorisierung voneinander unterschieden.